Spielzeit 2019

 

Mai 2019

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Samanta Schweblin

© Inken Sarah Mischke/Suhrkamp Verlag.

Samanta Schweblin

„Sieben leere Häuser“ heißt der neueste Erzählband Samanta Schweblins, ein Buch so verstörend wie ein böser Traum, aus dem man nicht erwachen will. Und das gilt für alle Veröffentlichungen der Argentinierin, die 1978 in Buenos Aires geboren wurde und zu den bedeutendsten Autoren Südamerikas zählt. Als schreibe Schweblin zu dicht an den Abgründen der Seele, verliert auch der Leser nach und nach den Boden unter den Füßen, wird er doch hineingezogen in eine Welt, die in ihrer Konsequenz und Logik selten etwas mit den Normen der Außenstehenden zu tun hat. „Vernunft und Wahn sind so verwirrend ineinander verschachtelt wie ein Möbiusband oder Eschers in sich zurücklaufende Treppen“ urteilte die FAZ und bescheinigte Schweblin einen „unheimlichen Sog“. Bei aller scheinbaren Skurrilität ist ihre Prosa dabei von tiefer Tragik; eine literarische Erforschung der Psyche, die mehr Suspense beinhaltet und atemloser macht, als die dafür vorgesehene Krimiliteratur es je schaffen könnte. Und für jedes ihrer Bücher hagelte es Preise. Zuletzt stand ihr Name 2017 auf der Shortlist des Man Booker International Prize.

Donnerstag, 16.05.2019, 20.30 Uhr, Kölner Stadtgarten 

Moderation: Guy Helminger und Navid Kermani

Eintritt: 12 € regulär, 9 € ermäßigt für Schüler, Studenten, Kölnpass

 

Die weiteren Termine:

26. September 2019: Zu Gast im Literarischen Salon: tbd

28. November 2019: Zu Gast im Literarischen Salon: Marie-Luise Scherer